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5 Anzeichen dafür, dass Dein Mitarbeitertraining in der Gastronomie nicht funktioniert

Ob Dein Gasthaus gut läuft oder nicht, lässt sich häufig auf das Mitarbeitertraining zurückführen. Dass Mitarbeitertraining in der Gastronomie wichtig ist, ist offensichtlich. Aber woran erkennst Du, wenn Dein Training nicht angenommen wird oder nicht die richtigen Ergebnisse bewirkt? Hier sind fünf Zeichen, auf die Du achten solltest.

Egal wie groß Dein Betrieb ist, wie viele Mitarbeiter oder Angestellte Du hast, Mitarbeitertraining in der Gastronomie ist wichtig und darf nicht vernachlässigt werden. Es gibt Statistiken, die belegen, dass eine Erhöhung Deiner Investitionen in Mitarbeitertraining von nur fünf Prozent eine Umsatzsteigerung in Höhe von 23 Prozent bewirken kann.

Andererseits kann es auch ziemlich frustrierend sein, wenn man viel Zeit, Energie und Geld in die Aus- und Weiterbildung seines Personals investiert und trotzdem nichts dabei herumkommt. Um dann schnell die Reißleine ziehen zu können, lohnt es sich, auf ein paar Dinge zu achten, die unmissverständlich anzeigen, dass Du bei Deinem Training andere Schwerpunkte und Ansätze wählen solltest. Hier sind fünf davon.

 

  1. Dein Personal versteht die Lehrmaterialien nicht

 

Dein Personal muss stets verstehen, was es lernen soll und wofür das gut ist. Dein Mitarbeitertraining in der Gastronomie muss sich am Alltag Deines Personals orientieren und direkt auf die Arbeit bezogen sein. Ansonsten werden sie den Sinn des Lernens nicht begreifen.

Versuch einfach, Dich in Dein Personal hineinzuversetzen: Würdest Du verstehen, was Dir da erklärt wird? Und würdest Du verstehen, warum Du es lernen sollst? Wird sich Deine Arbeit dadurch verbessern oder vereinfachen? Wirst Du schneller oder effizienter, wenn Du die Ratschläge beherzigst?

Wenn Du also merkst, dass das, was Du Deinem Personal beigebracht hast, in der Praxis nicht richtig angewandt wird, ist es ein Zeichen dafür, dass Du nochmal in Dich gehen solltest: Wie kannst Du den Menschen besser erklären, was Du von ihnen möchtest, warum Du das möchtest – und welche Vorteile es für sie haben kann.

  1. Dein Trainingsmaterial ist langweilig

Lernen ist immer anstrengend und selten wirklich unterhaltsam. Aber es muss auch nicht völlig trocken und langweilig sein. Wenn man es schafft, dass diejenigen, die etwas lernen sollen, dabei auch Spaß haben, wird man es leichter haben, ihnen Dinge zu vermitteln.

Beobachte dafür zuerst dein Personal bei der Schulung: Gähnen die Leute? Unterbrechen sie dich, schauen sie auf den Boden, an die Wand, in die Luft – überallhin außer in Deine Augen? Das sind Anzeichen für Langeweile und daraus hervorgehendem Desinteresse.

Versuche Dein Mitarbeitertraining in der Gastronomie abwechslungsreich und interaktiv zu gestalten. Frontalunterricht ist bereits in der Schule verpönt, warum also solltest Du erwachsene, mündige Menschen damit belästigen? Schmeiß noch ein bisschen Technologie mit in den Lehrplan, so wirst Du vor allem technikaffine und junge Mitarbeiter begeistern können.

Versuch außerdem das Ganze kompetitiv zu halten, schaffe Anreize, warum es sich lohnt, aufzupassen und Dinge zu lernen. Mach Pausen nach längeren Lehreinheiten und breche die Lehrmaterialien in viele kleine Einheiten auf, die man leicht verdauen und sich merken kann.

  1. Deine gesetzten Ziele werden nicht erreicht

Hierfür ist es zuerst wichtig, dass Du diese Ziele definierst und klarmachst, was Du von Deinen Mitarbeitern erwartest. So wirst Du leicht kontrollieren können, ob das, was Du vermittelt hast, auch angenommen wurde.

Wenn Du zum Beispiel eine neue Kassensoftware eingeführt hast, kannst Du festlegen, dass in der nächsten Woche jeder mindestens 20 Bestellungen damit angenommen und abgerechnet haben soll. Das lässt sich leicht kontrollieren und daraus Schlüsse ziehen, ob Deine Mitarbeiter das Programm verstehen oder nicht.

  1. Es gibt keine Verbesserungen nach dem Training

Meistens wirst Du nicht unmittelbar nach dem Mitarbeitertraining in der Gastronomie bereits Erfolge verbuchen können. Immerhin sind diese Trainings komplex und erfordern Zeit, bis sie sich wirklich verfestigt haben. Wenn aber auch nach längerer Zeit kein Erfolg eintritt, kannst Du getrost besorgt sein.

Nun gilt es, exakt herauszufinden, was es ist, was Deine Mitarbeiter davon abhält, das Training in die Tat umzusetzen. So solltest Du auch individuell auf Dein Personal schauen: Gibt es womöglich jemanden darunter, der extra Hilfe benötigt? Oder fällt es dem gesamten Team schwer, das Gelernte anzuwenden? Womöglich lohnt es sich dann, externe Hilfe zu suchen.

Das Personal hat häufig einen anderen Blick auf Menschen, mit denen es nicht jeden Tag zusammenarbeitet – und jemandem von Außerhalb kann es leichter fallen, sich in Dein Personal hineinzuversetzen, weil er nicht mit dem Alltagsgeschäft Deines Gasthauses zu tun hat. Was für Dich offensichtlich scheint, muss nicht für alle so sein.

Es kann auch sein, dass die Unfähigkeit oder der Unwille, das Gelernte anzuwenden aus einem tieferen Problem heraus resultiert, das in Deinem Betrieb existiert. Auch hier helfen Externe, ein solchen aufzudecken.

Es ist wichtig, dass Du verstehst, wo genau die Mängel liegen, die Du beseitigen willst. Von dort aus kannst Du versuchen herauszufinden, welches Problem dahinter schlummert – und es dann beseitigen.

  1. Das Feedback Deines Personals ist negativ

Das ist eigentlich schon kein Zeichen mehr, sondern offenkundig: Wenn Dein Personal Dir mitteilt, dass Dein Mitarbeitertraining in der Gastronomie nicht funktioniert, dann ist das wohl auch so.

Nun musst Du überlegen, was Du verändern kannst. Wenn Dein Personal bereits so ehrlich ist, dass es Dir mitteilt, dass Du etwas ändern solltest, beziehe es ruhig in den Verbesserungsprozess ein. Was wünschen sich Deine Mitarbeiter?

Es geht schließlich vor allem darum, dass Dein Personal sich wohlfühlt, damit es effektiv lernen kann: Hör ihm also zu, akzeptiere das Feedback, auch wenn es negativ ist.

Wenn Du all diese Dinge beachtest und immer versuchst, Augen und Ohren offenzuhalten, dann wird Dein Mitarbeitertraining der Gastronomie auch Erfolg haben.